Was HINTER uns liegt,
und was VOR uns liegt,
sind WINZIGKEITEN im Vergleich zu dem,
was IN UNS uns liegt.
(Oliver Well Holmes)
Seelenaufbau nach den 7 Archetypen
Die Heilerseele ist eine Grundseele, die alleine existieren kann in jeglicher Form. Das heißt ein Heiler hat jegliche Macht des Heilens in sich, das er die nicht immer erkennt ist eine andere Geschichte. Aber es ist so, das wenn er versucht eine Heilungsart zu erlernen, sie grundsätzlich verstehen wird und sie auch anwenden kann. Das eben bei den anderen Grundseelentypen nicht immer der Fall ist, da die Heilerseele in den anderen Grundtypen nicht voll ausgeprägt ist. Die Heilerseele ist von der Grundstruktur eher langsam, d.h. sie gehen immer erst langsam an die Dinge heran, das ist ein Grundcharaktertyp des Heil-efs. Er hat immer Zeit die Dinge zu tun, und er versucht sie immer gut zu tun, wo der Krieger immer unter Druck steht.
Der Heiler hat grundsätzlich die Meinung das man jegliche Dinge über eine energetische Heilungsebene erledigen kann, aber dies steht einfach in der Zukunft nicht mehr so da. In der Zukunft werden nicht mehr die körperlichen Symptome geheilt, sondern die Seele, und da geht es darum Beschreibungen in den Seelen zu heilen, und nicht mehr nur die Syptome. Der Heiler glaubt ganzheitlich zu heilen, das entspricht aber nicht der Wahrheit, da oftmals auch beim Heiler nur die Symptome geheilt werden. Das ist nur nebenbei gesagt das sich die Heilerseelen umstellen können, da die zuküntigen Heilmethoden noch tiefer gehen werden als bis jetzt.
Der Künstler ist immer ein sehr flexibler Mensch. Er kann sich überall anpassen, und hat eine grundsätzliche Art zu theatralischen Dingen, d.h. er kann auch gut Theater spielen, das sind meistens die Künstler unter uns, natürlich auch Maler und jegliche Arten von Künstlern. Sie haben einen Hang zu Dekorationen, und können jedoch nicht alleine existieren, sie haben immer einen Teil Heiler in sich.
Der Künstler hat außerdem eine gerade Linie in seinen äußeren Körperformen. Das sollte man noch ansprechen, da es bei den anderen Grundseelentypen nicht der Fall ist. Es gibt keinen Künstler der im Außen nicht gerade steht, oder nicht geradlinig förmig ist.
Der Krieger ist ein impulsiver Mensch, der geradezu aus sich herausbricht, wenn man ihn in die Enge treibt. Das heißt, er glaubt immer ständig allen Menschen helfen zu müssen, und jedem aus der Tiefe in die Höhe zu helfen. Aber das ist natürlich manchmal zu viel für den anderen, und das widerstrebt dem Krieger sehr, da er am liebsten alles sofort und gleich alles erledigen möchte, wenn es darum geht dem anderen eine Hilfestellung zu geben. Er möchte sein ganzes Wissen auf einmal weitergeben wie man das Leben leichter machen kann.
Die Kriegerseelen sind zu 95% sehr fröhliche Menschen, die jedoch leicht zu Depressionen neigen, da sie im Außen sehr viele Gefühle bemerken, und die sie dann auf sich münzen. Das ist der typische Krieger. Sobald er aber in einer guten Gesellschaft ist, das geht von Sekunde auf Sekunde, dann ist seine Fröhlichkeit wieder da, und er nimmt das Leben sehr leicht und gefühlvoll hin.
Der Gelehrte hat das Ziel sehr viele Dinge zu lernen. Das heißt auf der heilerischen Ebende, sei es in dem wissenschaftlichen Bereich es spielt einfach keine Rolle. Er lernt gerne, und er gibt gerne weiter. Er ist eben ein Gelehrter, der auch diese erlernten Dinge weitergeben kann, damit es die anderen Menschen auch verstehen. Ein Heiler kann zum Beispiel nicht gut heilungstechnische Dinge weitergeben, so daß es andere Menschen gut verstehen können.
Der Gelehrte geht grundsätzlich in ein tiefes Bewußtsein ein, damit er die Dinge in seinem Innersten versteht. Der Gelehrte blickt sehr tief, und er will es auch sehr tief verstehen. Es sind meist Menschen, die nicht so leicht aufgeben, bevor sie es nicht in ihrem Innersten erkennen können.
Der Weise ist eine Mischung aus allen Seelenteilen, da er sehr viel Wissen in sich trägt. Dieses Wissen kann er aber teilweise nicht anwenden, da es zu viel ist. Das heißt, der weise Krieger, der weise Künstler, der weise Gelehrte, der weise Weise, der weise Priester, der weise König, der weise Heiler gehen sehr konfus durchs Leben, da sie viel Wissen haben und es nicht richtig anwenden können, bevor sie nicht auf der höchsten Ebene sind. Man sollte meinen, ein weiser Mensch habe alles in sich, das ist auch richtig, aber alles was man in sich hat anzuwenden, das ist eben schwer. Sie haben von Außen grundsätzlich ein Aussehen eines sehr weisen Menschen, wenn man in die Augen blickt, ist die Tiefe da. Die jedoch nicht verwechselt werden sollte mit jemanden, der in die Tiefe sehen kann. Denn die weisen Menschen können in die Tiefe sehen, aber durch ihr vieles Wissen können sie es nicht mehr richtig einteilen, was sie sehen.
Der Priester ist ein Mensch, der gut sprechen kann, der gut weitergeben kann. Eine Problematik hat der Priester meistens in sich, das er predigt. Durch das predigen beeinflußt er sehr leicht die Menschen, was natürlich nicht sein sollte. Für die letzten Jahrhunderte war es gut das die Menschen eine Richtung bekommen, aber in Zukunft wird der Priester Probleme haben die Menschen nicht mehr zu beeinflussen, damit die Menschen freier entscheiden können. Die Priester müssen in Zukunft ihr eigenes Bewußtsein etwas zurück nehmen. Sie können ihr Wissen weitergeben, aber ohne jemand anderen davon zu überzeugen.
Die Priester sind im Großen und Ganzen tatsächlich von großer Gestalt, genauso wie man sich einen Priester vorstellt.
Der König, ein Herrscher. Beim König kommt es darauf an ob er ein gerechter Herrscher ist, oder ein ungerechter Herrscher. Ob er Mitleid hat, oder ob es ein Herrscher ist der Bewußtsein hat, oder nicht Bewußtsein hat. Er kann befehlen, und er kann Arbeiten dirigieren, wobei er selbst wirklich selbst wenig tut. Er kann einfach alles überblicken was die Menschen tun. Dann ist beim König noch eine Wichtigkeit zu sehen, das er eine Geschehenlassensinformation in sich trägt. Das heißt eigentlich sollte er nur geschehen lassen. Wenn er das nicht tut kommt der König in eine große Problematik, da es dann zu viel wird was er sich vornimmt.
Eine Sache sollte noch angesprochen werden, und zwar das manche Menschen glauben ein Heiler zu sein, aber im Grundseelentyp sind sie ein Gelehrter. Das ist eine wichtige Sache, da das die meiste Konstellation ist der Inkarnationen. Sie glauben immer Heiler zu sein, haben aber eine Gelehrtenseele, und kommen so in die Problematik hinein, das sie immer Heilen wollen, und ihren Weg nicht mehr weiter gehen.
Der Heiler
Prinzip: Unterstützen dienend
Die Rolle des Heilers, ist die am weitesten verbreitete, und die Rolle die das Leben auf eurem Planeten so gestaltet, organisierbar und praktikabel macht, daß euer Zusammenleben, das ohnehin schwierig genug ist, funktioniert.
Der Heiler selbst hat die Tendenz sich selbst herabzusetzen, sich nicht für wert zu finden, von anderen beachtet, von anderen wahrgenommen zu werden in den wichtigen Aufgabe, die er erfüllt. Sie glauben nämlich, daß sie, um ihre Rolle gut auszufüllen und angemessen zu vertreten, sich selbst möglichst klein machen zu müssen.
Ein Heiler jedoch, der sein Dienen als etwas Wertvolles empfindet und die Rolle, die dieses Dienen innerhalb der Gesellschaft und innerhalb der Gemeinschaft einnimmt, als etwas begreift, das unabdingbar und unerläßlich ist- erst solch ein Heiler kann mit Freude und essenznah sein Leben gestalten.
Ob seine Aufgabe gut oder schlecht, gerecht oder ungerecht ist - der Heiler dient. Es ist wichtig das er eine Aufgabe verweigert, wenn er es für nötig hält, damit er seine Würde bewahren kann.
Nicht das unterwürfige, untertänige, servile Dienen ist es, das den Heiler weiterbringt, nicht das Verblassen in der Anonymität, nicht das vollkommene Zurücknehmen in falscher Selbstlosigkeit, sondern ein Dienen in Demut und wirklicher Liebe in Akzeptanz der Umstände ohne Unterwerfung.
Heiler haben es in einer Hinsicht leichter als alle anderen Seelen rollen : Sie werden überall und in jeder Hinsicht genügend Gelegenheit finden zu dienen, um die Bedürfnisse ihrer Seelen essenz abzudecken, sie zu erfüllen und sie zu finden.
Für den Heiler bedeutet Erfolg im äußeren Sinne wenig. Die innere Befriedigung, die er verspürt, wenn sein Dienen positiv aufgenommen wird und sich positiv auswirkt, ist ihm in der Regel Lohn genug.
Der Künstler
Prinzip: Gestalten gekünstelt - einfallsreich
Der Künstler ist eine Seelen rolle, die versucht ein gelebtes Leben nicht einfach hinter sich zu lassen, ohne etwas geschaffen zu haben. Der Künstler ist mehr als andere darauf angewiesen, daß er etwas Sichtbares, Beweisbares, Originelles aus sich heraus schafft, etwas, das ihm selbst plausibel macht, daß er existiert und das er ein Recht hat zu existieren. Dabei spielt es keine Rolle ob die Seele in einem Steinzeitmenschen wohnt, der einen Stein in einer weise behaut, ob es der Erfinder eines Rades ist, der Konstrukteur einer Maschine, der Komponist, der Tonfolgen aneinander reiht, die einen ganz neuen Klang ergeben. Es ist immer das Neue, das er anstrebt.
Eine Künstleressenz kann sich im Erfinden eines neuen Kochrezepts ebenso manifestieren wie in der Entwicklung eines Weltraumprojekts. Er will Elemente miteinander kombinieren und Fakten miteinander verbinden, die bislang unverbunden und kontaktlos koexistiert haben. Damit er den Dingen einen neuen Sinn verleiht.
Viele Forscher und viele Handwerker haben seelische Künstlerrollen.
Der Künstler kann in vielen Bereichen seine Existenz zu Ausdruck bringen. Jedoch ist dadurch eine häufig zu beobachtende Verzweiflung bei diesen Seelenrollen, da diese Essenz anspruchsvoll und selten befriedigt ist, mit dem, was sie sich geschaffen hat.
Sie freut sich nur kurze Zeit an dem von ihr Gestalteten, dann wird sie von Unruhe ergriffen, möchte alles zerstören, was sie aufgebaut hat, und etwas Neues hervorbringen.
Männer und Frauen der Künstleressenzen drücken sich oft in stark stilisierter Kleidung aus.
Die eine ist die überbetonte Perfektion, die zu einer auffälligen Erscheinung führt und wie das Produkt eines Studenten der Hochschule für Design wirkt. Die andere Richtung sucht die Originalität gerade im Nichtkonformen dadurch, daß sie Kleidung und Äußerlichkeit vernachlässigt. Es ist der Wunsch nach dem Besonderen, nach der Einmaligkeit, die sich daraus äußert.
Die Unzufriedenheit ihrer Seelen essenz macht sich oft in einem Satz bemerkbar "Ich möchte ja so gerne, aber ich weiß nicht wie".
In der Beziehung zu anderen Menschen und besonders auch in der Sexualität braucht der Künstler eine erhebliche Vielfalt und Abwechslung.
Der Beitrag, den diese Essenz zum gelingen des grossen Ganzen und zur Entfaltung seiner Sinnhaftigkeit leistet, besteht darin, sich mit dem Vorhandenden nich zufriedenzugeben, bisher ungenutzte und unbeachtete Möglichkeiten des Selbstausdrucks zu finden und über diesen Selbstausdruck der Gesamtheit menschlicher, irdischer und kosmischer Erscheinungen einen Ausdruck zu verleihen.
Der Krieger
Prinzip: Kämpfen überwältigend - überzeugend
Gäbe es die Krieger nicht, würde eurer Welt der Wunsch nach Fortschritt und Veränderung fehlen. Er möchte um das kämpfen, was er sich als Ziel gesetzt hat oder setzen läßt.
Diese Seelen essenz wird immer darauf achten, vor sich selbst ehrenhaft und stolz dastehen zu können. Dennoch sind dem Krieger Gehorsam und Loyalität einem Herrn gegenüber ein hohes Gut. Er setzt sich aktiv für die Belange anderer ein.
Häufig wird der Krieger von einem inneren Krieg beherrscht, wenn er das Für und Wider nicht in der äußeren Welt vorfindet, damit er seine Kraft erproben kann.
Siegen zu müssen, siegen zu wollen - das sind wichtige Themen für den Krieger. Er fühlt sich schnell unnütz, er fühlt sich schnell überflüssig, wenn man ihm bedeutet, daß es nicht darum geht zu siegen, daß nicht alle seinen Kampfesmut und seinen Streitgeist teilen.
Der Krieger hat es sehr schwer, sich auszuruhen. Denn immer, wenn er ruht, kommen ihm neue Wünsche nach Siegen und neue Phantasien, die ihm Ziele vor Augen führen, um die es sich zu kämpfen lohnt.
Eine Waffenruhe wird ihm, wenn er sie einhält, neue Kräfte geben und ihm auch vor Augen führen, worum es sich lohnt zu kämpfen und worum nicht. Denn das, was den Krieger zu voller Blüte bringt, ist das rechte Ziel. Jedoch läuft der Krieger Gefahr, von seinem eigenen Kampfesgeist davongetragen zu werden und um des Sieges willen zu vergessen, daß Gewalt und alle Siege, die mit den Mitteln des Drucks und der Angst erzwungen wurden, keine Dauersiege sind, sondern zu Aufstand und Revolution führen. Er kann lernen, andere von seinen Zielen zu überzeugen und einen echten Sieg davonzutragen.
Der Gelehrte
Prinzip: Lernen/Lehren theoretiesierend - wissend
Der Gelehrte zeichnet sich dadurch aus, daß er in ganz besonderem Maße daran interessiert ist, zu lernen, sich Wissen anzueignen und dadurch zu einem Wissenden zu werden. Er will sein Wissen weitergeben und anderen lehren.
Der Gelehrte möchte angehört und geachtet werden. Er findet Freude daran, die Einzelheiten seines Wissens deutlich separiert voneinander zu halten und jederzeit abrufen zu können. Ihm ist die Fragmentierung und die Betrachtung des Einzelelements wichtiger als die Schlußfolgerung. Ein essentieller Gelehrter braucht immer wieder Zeiten des Rückzugs, Zeiten der Distanz und der Selbstbesinnung.
Für einen Gelehrten ist es wichtig und sinnvoll, sich ein bestimmtes Wissensgebiet, Lern- oder Lehrfach zu wählen und sich zu spezialisieren. Er kann ebenso ein Mensch sein, der sich für den Schwimmsport interessiert. Er wird dann versuchen, sich alles, was es praktisch und theoretisch über das Schwimmen zu wissen gibt- über das Wasser, die physikalischen Bedingungen des Schwimmens, die Techniken und ihre Geschichte und so weiter-, sich anzueignen. Ebenso könnte es sich bei einem Gelehrten um eine Handarbeitslehrerin handeln, die sich auf eine Stricktechnik und ein Strickmuster spezialisiert und dieses Wissen weitergibt.
Wenn er sich an seiner eigenen Lehre begeistern kann, wird er diese Begeisterung weitergeben können, ohne sich anzustrengen.
Der Gelehrte kennt bei aller Begeisterung keine Selbstaufgabe. Es gibt zwar auch leidenschaftliche Gelehrte, doch bleibt die Leidenschaft eines Gelehrten trotzdem kühl, weil er dazu nur sich selbst und ein Objekt braucht.
Wenn der Gelehrte sich verstanden und angenommen fühlt, ist er ein hingebungsvoller Liebender, sei es im partnerschaftlichen oder im freundschaftlichen Bereich.
Die Spiritualität eines Gelehrten ist darauf gerichtet, Gewißheit zu erwerben.
Ein Gelehrter wird sich immer gerne für die religiösen Traditionen der Alten begeistern und sich sowohl Anregung als auch Gewißheit aus den heiligen Büchern der Vergangenheit und fremder Völker verschaffen. Wenn er die Bedeutung seiner Seelenrolle für den Fortbestand der Menschheit als kulturstiftende, geistige Instanz erkennt, wird er sich weniger scheuen, sein Wissen, das ihm zur Gewißheit geworden ist, zu verbreiten und damit in den Köpfen und in den Herzen seiner menschlichen Gefährten verankern
Der Weise
Prinzip: Mitteilen redselig - ausdrucksvoll
Der Weise ist weise, weil er weiß, daß Wissen nicht alles ist. Der Weise ist weise, weil er vieles, was der Gelehrte ernst nehmen muß, nicht ernst nehmen kann. Der Weise ist weise, weil er auf Wissen allein nicht angewiesen ist. Er sucht nach Erkenntnis auf eine Art, die anderen
Seelen rollen nicht leicht zugänglich ist. Er möchte stets ganz eng in Kontakt mit seinen Mitmenschen sein, weil andere, wie immer auch sie sich geben mögen, ihm das Leben begreifbar machen. Der Weise erfährt sich im Austausch. Sein Wesen blüht in der Kommunikation.
Er kann sehr gut zusammenfassen.
Der Weise ist interessiert daran, zu überprüfen und zu erkunden, wie die Welt, die Menschheit, der andere, der Nächste auf seine Existenz reagieren. Er sorgt immer dafür, daß er beachtet wird, sei es durch Reden, sei es durch Schweigen.
Diese Seelenessenz übernimmt gerne Teilergebnisse der anderen, da er von den Erfahrungen anderer lernt und profitiert.
Er will die Welt erfassen und wird nicht eher ruhen, als bis er sie begriffen hat.
Der Weise hat durch seine Erfahrung einen großen Überblick. Er sieht einfach mehr als andere.
Wenn ein Weiser von der Angst besessen ist, nicht genügend Beachtung zu finden, wird er um diese Beachtung kämpfen, indem er versucht, diejenigen, die ihm Beachtung versagen, ganz besonders zu beeindrucken. Dadurch schießt er gerne übers Ziel hinaus.
Ein Weiser, der sich nicht von seiner Angst dazu verleiten läßt, redselig zu werden und um Aufmerksamkeit zu buhlen, kommt in seine Mitte. Er ist in der Lage, seine Kontaktfähigkeit bewußt einzusetzen. Dann kann er gut zuhören, gut zusammenfaßen und gut ausdrücken, was er tief innen verstanden hat.
Es ist ihm stets ein Herzenswunsch, Kontakt mit seinen inneren Stimmen herzustellen oder mit den Ausdrucksformen von inspirierter Liebe, die er in der Kommunikation mit anderen Seelen spürt.
Die Seelen rolle des Weisen leistet ihren Beitrag zum großen Ganzen, indem sie das zum unmittelbar gelebten Ausdruck bringt, was andere erforschen, erfühlen, postulieren, erkämpfen oder für wahr bestimmen.
Der Priester
Prinzip: Trösten übereifrig - barmherzig
Der Priester ist eine Seelen essenz, die aus dem heraus lebt, was nicht präsent ist, nicht greifbar, nicht real im bildlichen Sinne.
Er fühlt sich als Vermittler der göttlichen Gnade, der übermenschlichen Anteilnahme, der kosmischen Barmherzigkeit.
Er möchte helfen, indem er berät. Er möchte helfen, indem er Klarheit vermittelt, indem er aufklärt.
Ganz gleich, worin der Priester sein Ideal sieht, er versucht es tröstend einzusetzen und ist nur allzu häufig davon überzeugt; daß seine Vorstellung die einzig richtige ist. Das ist das Problem der Priesteressenz. Der Priester begegnet all jenen, die seine Ideale nicht teilen, mit einer gewissen Verachtung. Toleranz ist nicht seine Stärke, obwohl sie es sein könnte.
Eine Seele in der Rolle des Priesters ist keineswegs immer Priester im religiösen Sinne. Aber häufiger als andere Essenzen wählt er sich einen Beruf, der priesterliche Funktionen beinhaltet.
Er wird sich auch auf Reisen immer hingezogen fühlen zu alten Tempeln, Kultstätten oder Orten, die eine magische Ausstrahlung haben.
Das Verhältnis des Priesters zur Religion ist immer ein wenig ungewöhnlich.
Der Priester leidet nicht ungern. Darin liegt eine Gefahr, die ihn von der Erfüllung seiner positiven Entwicklung abhalten kann. Er verwechselt leicht Mitleid mit Mitgefühl. Wenn er aber entdeckt, wie heilsam wirkliche Barmherzigkeit sein kann, ist es viel wahrscheinlicher, daß bald nicht zwei Menschen leiden, sondern keiner mehr.
Menschen mit einer Priesteressenz sind oft sehr streng mit sich selbst. Sie orientieren sich stets an höchsten Idealen.
Barmherzigkeit zu empfinden kann die Priesteressenz lernen, indem sie beginnt, sich in die Bedürfnisse anderer Menschen und ihres eigenen Selbst wirklich einzufühlen, sich vorzustellen, wie einem Menschen zumute ist, wenn er von seinen Überzeugungen abgebracht und mit neuen Wahrheiten bedrängt oder missioniert werden soll, die nicht seine eigenen sind.
Der Priester sollte besonders gut auf seine Erdung achten, denn er wird sonst leicht zum religiösen Fanatiker, zum Fanatiker auf allen Gebieten.
Der König
Prinzip : Führen selbstherrlich - hoheitsvoll
Es gibt nicht viele, die die Seelenessenz des Königs erfüllen. Wenn ihr einen solchen trefft, werdet ihr schneller als bei anderen Essenzen ein Gefühl von Erkennen haben.
Das liegt daran, daß ein König eine ruhige und imposante herrscherliche Ausstrahlung hat, die jedoch unabhängig von seinem Temperament ist. Ein König füllt den Raum.
Ein König muß nicht reden und nicht handeln, um beachtet zu werden. Ganz natürlich bildet sich um ihn herum ein Hofstaat. Dazu muß er seine Stimmer nicht erheben. Ein König, der schreit, um sich bemerkbar zu machen, ist sicher kein König in seiner Essenz.
Es gibt auch deswegen so wenige Könige, weil von den übrigen Seelen essenzen sonst keine bereit ist, in jedem Leben so viel Verantwortung zu übernehmen, wie es die Königsseele für selbstverständlich hält. Verantwortung ist das Schlüsselwort für die Essenz des Königs.
Ein König braucht gute Freunde und wird sie deshalb auch in jedem Leben finden. Ein König aber ist auch jemand, der wahre Feindschaft mit Würde zu tragen weiß.
Königsseelen werden sich in allen Tätigkeiten und Berufen und Funktionen manifestieren, die nur irgendwie einen Hauch von Verantwortung, Macht oder Herrschaft, Einfluß oder Vorbild erforderlich machen.
Wenn die Seelenrolle des Königs Angst bekommt um ihre Herrschaft oder ihren Führungsanspruch, gerät sie leicht in Versuchung, Autorität in Tyranneiumzuwandem.
Es ist offensichtlich, daß ein König, der sich von der Entthronung bedroht fühlt, um seinen Thron kämpfen wird. Und falls er sich aus Gründen seiner individuellen seelischen Geschichte veranlaßt fühlt abzudanken, ist er eine Gestalt von besonderer Größe. Er verzichtet damit freiwillig.
Und wenn ein König das Seelenalter der Reife erreicht hat, wird er ein Mensch sein, dessen Licht weithin leuchtet über Zeit und Raum.
Farben der Seelenbilder: